Umami – der fünfte Geschmack
Food & Beverage - 8.Juni 2018
Die natürlich gebraute Sojasauce von Kikkoman sorgt in zahlreichen Gerichten für das gewisse Etwas – auch dank der geheimnisvollen fünften Geschmacksdimension Umami.
Umami bezeichnet das Zusammenspiel aller Geschmackskomponenten und bedeutet soviel wie vollmundig oder wohlschmeckend. Kikkoman Sojasauce ist besonders reich an natürlichem Umami und ermöglicht so einzigartige Geschmackserlebnisse.

Text: Claudia Steiger, Fotos: zVg.
Eine aussergewöhnliche Aromenvielfalt zeichnet die natürlich gebraute Sojasauce von Kikkoman aus. Gibt man bei einem Gericht ein wenig Kikkoman Sojasauce bei, vermag diese den Eigengeschmack der einzelnen Komponenten hervorragend zu unterstreichen, ohne alles nach Sojasauce schmecken zu lassen. Das Geschmackserlebnis des Ganzen wird intensiver. Dabei spricht man auch vom Umami-Effekt.

Der Begriff Umami kommt aus dem Japanischen und gilt neben süss, sauer, salzig und bitter als fünfte Geschmacksdimen- sion. Entdeckt und bekannt gemacht wurde Umami 1908, bereichert jedoch schon seit Jahrhunderten die Speisen jeder Art mit einer aromatischen Vollmundigkeit. Zu Beginn wurde Umami häufig mit asiatischen Gerichten in Verbindung gebracht – sicherlich, weil die fünfte Geschmacksdimension in Japan entdeckt wurde und einen asiatischen Namen trägt. Heute weiss man, dass Umami kein rein asiatisches Phänomen ist, denn der vollmundige Geschmack ist typisch auch für international bekannte Lebensmittel wie Tomaten oder Parmesankäse.

Wichtig in der salzreduzierten Ernährung In Europa haben die Menschen unter anderem durch Parmesankäse Bekanntschaft mit Umami gemacht. Der Hartkäse mit einer Reifezeit von mehr als zwei Jahren enthält einen hohen Anteil an freiem Glutamat, was sogar mit blossem Auge sichtbar ist: Die kleinen weissen Kristalle aus Glutamat bilden sich während der Reifezeit und sorgen für das einzigartige Aroma. Auch für den intensiven Geschmack der Tomate ist Umami verantwortlich. Zum Nahrungsmittel wurde die Tomate allerdings erst spät.

Die europäischen Eroberer Mittel- und Südamerikas standen der roten Frucht skeptisch gegenüber und brachten sie als Zierpflanze in die Heimat. Erst die Italiener erkannten die kulinarischen Vorzüge der Tomate und nutzen ihr natürliches Umami bis heute in vielen Vor- und Hauptspeisen. Gerichte, die mit Umami gewürzt werden, schmecken «runder» und gehaltvoller und brauchen oft kein... (den ganzen Beitrag gibt‘s als PDF, inkl. Download oben rechts)