Sharing Economy
Chefsache - 11. Juli 2018
Sharing Economy ist vom Modewort zu einer rasanten Entwicklung geworden, die ganze Branchen umzukrempeln droht. Sie verdankt ihre Berühmtheit einigen äusserst erfolgreichen Geschäftsmodellen – allen voran Uber und AirBnB.
Doch was steckt hinter dem Trend? Und was bedeutet die Sharing Economy für die Branche?

Von Brigitte Küng, Master of Science in Business Administration, HTW Chur, Projektleiterin & Vorstandsmitglied des Vereins Mitarbeiter-Sharing Illustrationen: Verein Mitarbeiter-Sharing und zVg.
Sharing Economy ist eines der Schlagworte in Managementkreisen geworden und beschäftigt auch die Tourismus- und Gastgewerbebranche stark. Mit Sharing Economy ist ein simples Konzept gemeint: Ressourcen werden nicht mehr alleine, sondern in einem losen Kooperationsverbund produziert oder genutzt. Die Sharing Economy wird daher oft auch als Collaborative Economy bezeichnet und steht für Kooperationen 2.0. Geteilt werden Konsumgüter, Infrastruktur, aber auch Produktionsgüter, Wissen und Dienstleistungen. Weil Sharing Economy-Geschäftsmodelle fast immer auf einem digitalen Tool, z.B. einer App, basieren, welches Anbieter und Nachfrager zusammenbringen, ist die Nutzung von solchen Angeboten in der Regel nicht nur sehr praktisch und einfach, sondern auch effizient und kostengünstig. Die Convenience ist der heimliche Erfolgsfaktor.

Kein Nischenphänomen mehr
Eines vorweg: Sharing Economy ist kein Nischenphänomen mehr. Von den 12 wertvollsten Start-ups der Welt sind die Hälfte der Sharing Economy zu- zuordnen. Den Platz 1 mit einem Wert von 68 Milliarden besetzt Uber, gefolgt von der in Europa unbekannten Mitfahr-Sharingplattform Didi Chuxing aus China. Sie wird mit 50 Milliarden US-Dollar bewertet. Nicht nur die Finanzzahlen sind angesichts des jungen Alters der Unternehmen beeindruckend, sondern auch die Skalierung des Geschäfts: 450 Millionen Nutzer aus 400 Städten in China nutzen... (den ganzen Beitrag gibt‘s als PDF, inkl. Download oben rechts).