Historische Wirtschaft - innovatives Getränkesystem
Gastronomie - 8. Juni 2018
In der Wirtschaft zur Schlacht von Sempach ist die Schweizer Geschichte allgegenwärtig. Kein Wunder: An diesem Ort fand 1386 die Schlacht bei Sempach statt. Daran erinnern heute noch die Gedenkkapelle gleich neben dem Gastro-Betrieb sowie zahlreiche Details in der Wirtschaft selbst.

Gastronomisch und kulinarisch setzt das Gastgeberpaar Rolf und Martina Wey-Emmenegger aber ganz auf Innovation. Mit spannenden Gerichten – und dem innovativen ganzheitlichen Getränkekonzept der Grapos Schweiz AG.

Text: Thomas Bürgisser, Fotos: Rolf Neeser und zVg.
Es gilt als einer der Geburtsorte der Urschweiz — das grosse Areal etwas zwischen Sempach und Hildisrieden. Hier fand am 9. Juli 1386 die grosse Schlacht bei Sempach statt, mit der sich die alten Eidgenossen gegen die Habsburger ihre Freiheit eroberten. Eine erste kleine Kapelle liessen die Habsburger schon bald nach der Schlacht errichten. Sie soll der Überlieferung nach bereits 1387 geweiht worden sein. Daneben stand jahrhundertelang das «Bruderhüsli». Hier wohnte der Schlachtbruder, der im Auftrag von Luzern die Gedenkstätte und die Kapelle betreute.

Zu besonderen Anlässen hatte er ausserdem das Wirterecht. Im 19. Jahrhundert wurde es zuerst zum Sommerwirtepatent erweitert, später wurde dem Schlachtbruder gestattet, seine Wein- und Speisewirtschaft als Ganzjahres - betrieb zu betreiben. Einen solchen Schlachtbruder gibt es heute noch: Rolf Wey-Emmenegger. Der 41jährige Gastro-Unternehmer hat die Rolle des Schlachtbruders von seinen Eltern übernommen, schaut zur Kapelle und zur geschichtsträchtigten Stätte – und führt zusammen mit Martina Wey-Emmenegger die Wirtschaft zur Schlacht bereits in fünfter Familiengeneration – inzwischen allerdings nicht mehr im ursprünglichen «Bruderhüsli». 1963 wurde das Bruderhaus abgerissen und etwas weiter nördlich ... (den ganzen Beitrag gibt‘s als PDF, inkl. Download oben rechts)