Bewerbungsfluten und Pseudobewerbungen: Ein pragmatischer Lösungsvorschlag
Chefsache - 8. Juni 2018
Stapelweise Bewerbungen, die selten zu Anstellungen führen: Das kennen viele HR-Verantwortlichen, Direktoren und Geschäftsführer nur zu gut. Besonders in Regionen, die starke Saisonalität aufweisen, spitzt sich das Problem zu. Die Ursache ist simpel – und eine pragmatische Lösung ist es auch.
Ein vom Seco genehmigter Pilotversuch könnte Abhilfe schaffen. Ein Erklärungsversuch und ein Ausblick.

Von Brigitte Küng, Master of Science in Business Administration, HTW Chur, Projektleiterin & Vorstandsmitglied des Vereins Mitarbeiter-Sharing
Es ist ärgerlich: Sie suchen verzweifelt Personal, doch aus den täglich eintreffenden Bewerbungen ergeben sich nur wenige Anstellungen. Kennen Sie diese Situation? Und wurden Sie auch schon den Verdacht nicht los, dass ein Teil der eintreffenden Bewerbungen nicht wirklich ernst gemeint ist? Unvorteilhafte Regelungen des Arbeitslosenversicherungsgesetzes Eine regelrechte Bewerbungsflut wird regelmässig von Saisonangestellten ausgelöst, deren Vertrag demnächst ausläuft.

Das erstaunt niemanden. Schliesslich müssen diese befristet angestellten Personen eine Anschlusslösung finden, um ihr Einkommen zu sichern. Soweit ist das noch überhaupt kein Problem – im Gegenteil. Diese Personen werden den Arbeitgebern demnächst zur Verfügung stehen. Doch nicht immer ist es so. Denn oftmals haben Saisonangestellte zum Zeitpunkt der Bewerbung bereits einen Vertrag für eine nächste Saisonstelle unterschrieben und suchen eigentlich gar... (den ganzen Beitrag gibt‘s als PDF, inkl. Download oben rechts)